Michael Habich
Die zwei beiden
Steffen Hofmann
Chris Beuthner
 
 
Haller Kreisblatt 26.2.2008

Rhythmisches Klatschen der Begeisterung

Trio »DieZweibeiden« bestach mit Musik »unplugged«

Borgholzhausen (Felix). Nein, sie waren nicht laut. Warum auch? Sie nennen sich »DieZweibeiden« – und stehen in Wirklichkeit zu dritt auf der Bühne. Gitarre, Bass, Cajon – das reicht, um 45 Besucher im »B3« in Stimmung zu versetzen. Ihr Rezept: Lieder und Songs, die Erinnerungen wach werden lassen, die man kennt und mitsingen kann.

 

Und genau dieses Rezept haben
»DieZweibeiden« am Samstagabend
bei ihrer Premiere im
»B3« konsequent zu Ende geköchelt.
Der Erfolg: Rhythmisches
Klatschen, ein begeistertes Publikum,
ausgelassene Stimmung,
Lust am Tanzen und das Einfordern
von Zugaben – so viele, wie
die Band eigentlich gar nicht
eingeplant hatte.
Mehr als zwei Stunden standen
Steffen Hofmann (Gitarre,
Gesang), Michael Habich (Cajon,
Schlagzeug, Gesang) und
Band-»Küken« Chris Beuthner
(Bass, Gitarre, Gesang) auf der
Bühne, sangen die guten alten
Songs von Popgrößen wie den
Beatles, Pink Floyd, Eric Clapton
oder den Puhdys. Mal auf
Deutsch, mal Englisch.
Und als Sahnehäubchen – wie mit »My
heart goes Rodeo« – auch mal
ein Stück aus der eigenen Feder.
»I’m learning to fly« von Tom
Petty, »Mr Tambourine Man«,
Johnny Cashs »Ring of fire« oder
»Dream« von den Everly Brothers.
Genau das, was die Zuschauer
hören möchten. Und
was sie auf die Tanzfläche lockt.
„Jeder von uns hat so seine
bestimmten Vorlieben, was
Songs angeht“, erzählt Frontmann
Steffen Hofmann. „Alles,
was kommt, verarbeiten wir.
Wenn wir’s spielen können und
es uns allen gefällt, nehmen wir’s
ins Programm auf.“ Dass das Cajon
dabei zum Einsatz kommt –
es ist eigentlich einem Zufall zu
verdanken: „Meine Djembe
musste zur Reparatur. Das war
der Ersatz“, verrät Michael Habich.
Inzwischen ist sie nicht mehr wegzudenken.